etracker consent manager
Auf unserer etracker E-Learning-Plattform gibt es einen kostenlosen Videokurs über das etracker Setup, in dem die Konfiguration des Consent Managers detailliert vorgestellt wird.
Hier geht’s direkt zum passenden Video:
https://academy.etracker.com/path-player?courseid=etracker-profi-setup&unit=699c24be269b7590c4020acdUnit
Mit dem integrierten Consent und Tag Management bietet etracker eine einfache wie praktische All-in-one-Lösung, um Einwilligungen zu managen und auch dritte Tags bequem und datenschutzkonform auszusteuern. Dies bietet den großen Vorteil, dass bei Einbindung neuer Tags gleichzeitig alle Consent-Einstellungen vorgenommen werden. Das vereinfacht die Einbindung enorm und verhindert datenschutzrechtliche Fehler.
Unter dem Menüpunkt consent manager werden daher nur die mehr oder weniger einmaligen Grundeinstellungen vorgenommen:
Einwilligungsart für etracker analytics
Im Regelfall erfordert bei Einsatz von etracker analytics nur die Aktivierung von analytischen Cookies die vorherige Einwilligung der Website-Besucher. Sollte eine Interessenabwägung z. B. wegen individuell konfigurierter Datenanreicherungen oder der Datenweitergabe an Dritte dazu führen, dass die Interessen des Website-Betreibers nicht überwiegen, kann die Datenverarbeitung mit etracker analytics an die Einwilligung gekoppelt werden. Wähle in diesem Fall die Option Tracking Opt-In.

Dialog-Typ
Wähle aus, ob der Consent-Dialog in Form eines Banners am unteren Rand des Bildschirms oder einer schmaleren Box erscheinen soll. Die Box kann links, rechts und oben oder unten positioniert werden. Zusätzlich lässt sich der Inhalt der eigentlichen Webseite blockieren und abdunkeln. Dadurch wird die Interaktion mit dem Consent-Dialog forciert.

Design & Text
Alle Farben und Texte können direkt in der Vorschau editiert und an das eigene Website bzw. Corporate Design angepasst werden.

Klicke hierzu einfach auf das jeweilige Element, um die Bearbeitungsoptionen anzusehen oder Texte zu ändern. Die Hintergrundfarbe lässt sich über die Anzeige unter dem Dialog anpassen. Über den Sprachschalter wechselst du zwischen den zuvor mittels +-Zeichen selektierten Sprachen.

Überprüfe unbedingt die Links zur Datenschutzerklärung und zum Impressum durch Klick auf die Einträge und das jeweilige Link-Symbol.

Um alle Farben und Texte wieder auf den Ursprungszustand zurückzubringen, klicke oben rechts im Abschnitt auf Auf Standardwerte zurücksetzen.
Um im Dialog ein eigenes Logo einzublenden, passe die Branding-Option an. Mit Ausblenden verzichtest du auf die Darstellung eines Logos, was die Dialog-Anzeige verschlankt und damit beschleunigen kann.

Wurden mehrere Sprachversionen ausgewählt, kann entschieden werden, welche Sprache standardmäßig erscheint: Entweder nach Browser-Einstellung des jeweiligen Besuchers oder gemäß der Auswahl. Per Mouseover erscheint der Pfeil zum Ändern der Standardsprache.

Trigger zum Widerruf der Einwilligung
Konfiguriere nun noch die Möglichkeit für Besucher, ihre Einwilligung nachträglich anzupassen. Gemäß Art. 7 Abs. 3 Satz 4 DS-GVO ergibt sich die Anforderung, dass der Widerruf einer Einwilligung ebenso einfach möglich sein muss wie die Erteilung. Dies kann entweder über einen schwebenden Button oder eine Verlinkung im Footer der Website erreicht werden. Als schwebender Button kann optional ein eigenes Bild als Symbol ausgewählt werden.

Externe Inhalte blockieren und freigeben
Werden auf der Website Drittdienste genutzt, um Inhalte wie Videos oder Karten per iframe anzuzeigen, gilt es einerseits, das automatische Setzen von Cookies und die Übermittlung von Daten an die Drittdienste ohne vorherige Einwilligung zu unterbinden und andererseits Besuchern die Möglichkeit zu geben, ausgewählte Inhalte freizugeben.
Die Besucher bekommen dann zunächst einen Hinweis auf den extern eingebundenen Inhalt angezeigt und können sich dann entscheiden, ob sie der Anzeige zustimmen möchten oder nicht.
Für die entsprechende Konfiguration ist zunächst zu unterscheiden, ob es sich bei dem Anbieter um einen bereits bekannten Dienst oder um einen weiteren Anbieter handelt.
Für die folgenden Anbieter bzw. URLs muss lediglich beim Einbinden des externen Inhalts per iframe angegeben werden, dass der Inhalt nur nach Zustimmung angezeigt werden soll. Der anzuzeigende Namen des Anbieters sowie die Zuordnung zum entsprechenden Anbieter für den Consent geschieht dann über die URL (siehe Schritt 1) :
- Google
- google.com
- Google Maps
- google.com/maps
- YouTube
- youtube.com
- Vimeo
- vimeo.com
- Twitter
- t.co
- twitter.com
- Instagram
- instagram.com
- Tiktok
- tiktok.com
- Facebook
- facebook.com
- facebook.net
- Spotify
- spotify.com
- Podigee
- podigee.com
- Brightcove
- brightcove.net
Schritt 1:
Ändere das "src"-Attribut des iframes, das den Link enthält, in ein "data-cb-src"-Attribut ab. Beispiel: <iframe data-cb-src="<URL to be embedded>"/> anstelle von <iframe src="<URL to be embedded>"/>
Besucher, die der Anzeige des Drittanbieter-Inhaltes nicht eingewilligt haben, bekommen dann statt des einzubettenden Inhalts zunächst , diesen Dialog (am Beispiel von YouTube) vorgeschaltet:

Texte und Design können über Consent Manager → Externe Inhalte angepasst werden.

Sollte es sich bei dem einzubettenden Link um eine URL handeln, die nicht in der oben genannten Liste enthalten ist, muss etracker zusätzlich mitgeteilt werden, um welchen Anbieter es sich handelt (Schritt 2 und 3).
Schritt 2:
Für die manuelle Zuordnung des Anbieters, füge dem iframe Tag weiterhin noch das Attribut "data-cb-service=<ID des Anbieters>" hinzu. Die ID des Services ist dem Tag Manager unter “tag manager → Meine Anbieter” aus der Spalte “ID” zu entnehmen. Falls der Anbieter dort noch nicht vorhanden ist, musst du ihn zunächst über “+ Anbieter hinzufügen” ergänzen.

Schritt 3:
Weiterhin lässt sich bei Anbietern, die nicht in der zuvor genannten Liste enthalten sind, noch der Name festlegen, der in dem Overlay angezeigt werden soll.
Mit dem Attribut "data-cb-placeholder=<Name des Anbieters>" im iframe-Element kann der Name definiert werden, der sowohl auf dem Button als auch im Fließtext des Content-Overlays angezeigt werden soll. Ohne dieses Attribut wird ein generischer Text (“dieser Anbieter”) verwendet.
Consent-Dialog überprüfen und aktivieren
Über den Status-Schalter kannst du den Consent-Dialog mit allen vorgenommenen Einstellungen aktivieren.

Zuvor empfiehlt es sich, die Vorschau-Funktion zu nutzen, wodurch die Website mit dem Consent-Dialog in einem zusätzlichen Browser-Tab geöffnet wird.
Achte darauf, vorgenommene Änderungen zu speichern, damit diese im Live-Betrieb – und nicht nur in der Vorschau – übernommen werden.
Einwilligungsprotokoll
Mit Aktivierung des Consent-Dialogs werden alle Einwilligungen ordnungsgemäß protokolliert und lassen sich bei Anfragen Betroffener oder der Aufsichtsbehörden einfach herunterladen.
